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#11
Sonstige Hardware / Antw:YubiKey - Erfahrungen und...
Letzter Beitrag von Exciter - 12.03.2026, 07:25
Zitat von: Bit am 12.03.2026, 06:12fürchte ich schon den Ausfall des PW-Managers und daß dann niemand die Sicherungsdatei lesen kann.
Genau deshalb sollte man ja mal ein Backup inkl. Restore testen, dass beste Backup nützt nix, wenn du es im Ernstfall nicht lesen kannst;)
#12
Sonstige Hardware / Antw:YubiKey - Erfahrungen und...
Letzter Beitrag von Bit - 12.03.2026, 06:12
Zitat von: Norbert am 11.03.2026, 11:37Denn es ist leider schonmal vorgekommen das ich die Passphrase von LUKS kurzeitig vergessen hatte, obwohl ich diese jeden Tag benutze.

Das ist mir tatsächlich mit der PIN zur Bankkarte so gegangen. Da kommt dann schon mal Panik hoch.
Aber ich kann mich auf mein Hirn verlassen: wenn mir etwas nicht mehr einfallen will, muss ich einfach Zeit vergehen lassen, es fällt mir irgendwann ganz spontan und von alleine ein.
Nichtsdestotrotz, bei all den Passwörtern heutzutage und der Seltenheit, in der ich manche benutze, fürchte ich schon den Ausfall des PW-Managers und daß dann niemand die Sicherungsdatei lesen kann.
Kürzlich wollte er meine Passphrase nicht annehmen und ich war verzweifelt, weil völlig sicher, daß ich sie richtig geschrieben hatte. Ich musste das AddOn erst neu starten, dann ging es wieder ... :P
#13
Sonstige Hardware / YubiKey - Erfahrungen und Tipp...
Letzter Beitrag von Norbert - 11.03.2026, 11:37
Hallo ihr Lieben, der olle Norbert mal wieder ;)

Seit über einer Woche teste ich den YubiKey 5 NFC aber komme irgendwie nicht auf einen grünen Zweig, obwohl alles so funktioniert wie es soll.

Hauptsächlich soll dieser u.a. genutzt werden um ein vollverschlüsseltes Linux (LUKS) zu entsperren und ggf. auch KeePassXC.
Geplant war ebenso Passwörter zu reduzieren bzw. wie bei den Passkeys, darauf gänzlich zu verzichten. Dabei geht es mir hauptsächlich nicht nur um Phishing, Keylogging o.ä., sondern eher um das Problem des Vergessens.

Denn es ist leider schonmal vorgekommen das ich die Passphrase von LUKS kurzeitig vergessen hatte, obwohl ich diese jeden Tag benutze.

Was bisher in einer VM erfolgreich getestet wurde:

1. LUKS-Entsperrung: 2FA und 1FA
Nach dieser Anleitung kann ich mit dem Yubikey und einer Passphrase via Challenge-Response LUKS entsperren (2FA).

In der /etc/ykluks.cfg wurde der Eintrag YUBIKEY_CHALLENGE="enrolled-challenge-password" hinzugefügt.
Ohne Yubikey wird die urpsrüngliche Passphrase abgefragt, da ja die ursprüngliche Passphrase noch im LUKS-Slot existiert.
Mit Yubikey wird LUKS automatisch entsperrt (1FA).

Der fade Beigeschmack mit 1FA bleibt natürlich zwecks Sicherheit.

2. KeePassXC
Momentan bestehend aus Master-Passwort (leider eher schlampig) + Schlüsseldatei, welche sich ebenfalls auf dem gleichen Gerät (Laptop) befindet, allerdings gut "versteckt".
Hier wäre es auch via Challenge-Response möglich, die Datenbank zu entsperren:
a) Master-Passwort + Schlüsseldatei + Yubikey
b) Master-Passwort + Yubikey
c) NUR Schlüsseldatei + Yubikey

Anmerkung:
Beide Anwendungen, also LUKS und KeePassXC, nutzen auf dem Yubikey die Challenge-Response des Slot 2.
D.h. 1 Secret für beide (bzw. auch in Zukunft für mehrere) Anwendungen.
-> Wie sicherheitskritisch ist dies zu beurteilen?

Slot 1 ist beim Yubikey ja für YubicoOTP vorprogrammiert. Da dafür aber die YubicoCloud notwendig wäre, hätte ich dafür keine Verwendung und könnte den Slot 1 anderweitig konfigurieren.

*Dilemma*
- 2FA (Passphrase + YubiKey) wäre sicherer, aber was, wenn ich die Passphrase 
  vergesse?
- 1FA (nur YubiKey) ist bequem, aber unsicherer
#14
Sonstige Software / Antw:Backup failed
Letzter Beitrag von Bit - 09.01.2026, 13:42
Vielen Dank, com für Deine Antwort. Ich wollte mich nicht vordrängen, weil ich nicht wirklich eine Lösung für Igel habe. Aber ich fand es doch traurig, daß er so lange ohne Antwort blieb.

Vielleicht aber eine Denkrichtung als Vorschlag, obgleich ich dann nicht sagen kann, wie man das macht:
Zitat von: Igel am 06.01.2026, 23:04beim Backup Dateien gesplittet haben und die keine Dateiendung mehr haben

Wie wäre es, im Raw-Modus auf dem Datenträger des Backups zu prüfen, ob nur von der Benennung die Erweiterung entfernt wurde und der Inhalt der Dateien unversehrt ist? Dann könnte man nach einem Weg suchen, sie umzubenennen, damit sie wieder mit der Tabelle übereinstimmen und gefunden werden können.

Eine andere Idee ist: Wenn es tatsächlich Datensalat gegeben hat, kann der auch an verschobenen Sektorengrenzen, also einem Formatierungsfehler, liegen. Dann sind die betroffenen Dateien zwar unversehrt, aber durch Grenzen geteilt, die organisatorisch immer zum Lesen des einen oder anderen Teils führen, was beides für sich ja keine Datei ist.
Ich hatte das mal auf einem USB-Stick und weiß, daß man die Formatierung korrigieren kann, ohne die betroffenen Dateien zu verletzen. Allerdings habe ich das damals nicht gemacht, weil der Inhalt nicht wertvoll genug war, und kann daher nicht sagen, wie man das macht.

Also keine Lösungen, aber vielleicht findest Du etwas, wenn Du mal in die beschriebenen Richtungen recherchierst?
#15
Sonstige Software / Antw:Backup failed
Letzter Beitrag von com - 09.01.2026, 08:16
Wie sehen die Splits denn aus, bzw. wie sind sie benannt?
Sind sie durchnummeriert (datei.teil1, datei.teil2, usw.)?

Gesetzt dem Fall du hast eine Backup4711.img als Basis und  Splits nach dem Muster Backup4711_teil1 usw., hilft vielleicht folgender Konsolen Befehl:

copy /b Backup4711.img + Backup4711_teil1 + Backup4711_teil2 + Backup4711_teil3 zusammengefuegt.img
In dem Beispiel wäre "zusammengefuegt.img" die Ausgabe der Zusammenführung.

Keine Ahnung ob das funktioniert. Ich wollte zumindest einen Ansatz liefern.  ;)
#16
Sonstige Software / Backup failed
Letzter Beitrag von Igel - 06.01.2026, 23:04
Was kann man tun, wenn Windows Bordmittel beim Backup Dateien gesplittet haben und die keine Dateiendung mehr haben und das Wiederherstellen des Backups nicht funktioniert hat? Was kann man tun, um sie wieder zusammenzukriegen?
#17
Dienste & Anbieter / Antw:Swisscom MyAI
Letzter Beitrag von Bit - 20.12.2025, 21:12
Zitat von: Williams am 20.12.2025, 15:34kostenlosem AI

Trauen? Ist wie mit der BLÖD-Zeitung: Informationen unter Vorbehalt.
Viele Portale schreiben inzwischen auch klein darunter, daß die Angaben der Überprüfung bedürfen. Freilich: um sich von der Verantwortung möglicher Konsequenzen zu befreien.

Kostenlos? Nun, es ist bekannt, daß die Fragen vor allem als kostenlose Quelle von menschlichen Belangen dem Betreiber helfen, die AI/KI weiter zu trainieren. Das kann ich auch verstehen.
Manche geben an, daß sie das nicht tun. Das kann man glauben oder auch nicht. Überprüfen lässt es sich nicht.

Bekannt ist mir von Bekannten ( ;D ), die einen Bezahl-Account bei mehreren konkurrierenden AI/KI (zum Vergleich und zur Verifizierung der Ergebnisse) gewerblich nutzen, daß die Qualität dann schon eine deutlich andere sei, als bei den Freee-Accounts. Wen wunderts?

Ich persönlich bin generell dagegen, die Entwicklung der AI/KI zu unterstützen, weil sie irgendwann die Menschheit ausrotten wird (das ist eben logische Konsequenz und keineswegs persönlich gemeint), wie ich auch anderenorts ausgeführt habe.
Ich muss allerdings zugeben, daß ich sie (unter dem nötigen Vorbehalt) auch schon genutzt habe. Dabei habe ich auch schon völlig abwegige und paradoxe Antworten bekommen.

Aber grundsätzlich, um Deine Frage zu beantworten, misstraue ich nicht "kostenlosen" Angeboten automatisch bezüglich ihres Inhalts. Da gibt es schon gute Sachen, auch ohne die Daten abzuschlürfen, auszuwerten und weiter zu verhökern. Man muss eben im Internet immer nachdenken, was man da von wem liest. Aber das ist ja bei anderen Medien im Grunde genommen auch nicht anders.

Wahrheit ist immer eine Frage des Standpunktes.
#18
Dienste & Anbieter / Swisscom MyAI
Letzter Beitrag von Williams - 20.12.2025, 15:34
#19
Sonstige Software / Borg-Backup
Letzter Beitrag von Norbert - 18.12.2025, 16:09
Hallo ihr Lieben  ;)

Jaaa, das Thema Backup wurde von mir eher stiefmütterlich behandelt, oder besser gesagt meine Backups sahen so aus, das ich alles mit FreeFileSync "gebackuped" habe.
Hat seine Dienste erfüllt, denke ich.

Dennoch wäre es wohl vom Vorteil ein "richtiges" Backup zu erstellen.

Nach langen hin und her lesen freunde ich mich seit ca. 2 Wochen mit Borg und der GUI Vorta an, sodass ich jetzt anfangen wollte alles nach und nach umzustellen.

Gestern gab es dann leider das erste "Problem", muss aber leider etwas weiter ausholen:

Vor ca. 2 Wochen sollte ein NAS mit Borg gesichert werden. Aufgrund der Datenmenge von 1,8TB sollte ein Zweitgerät (Laptop-A) genutzt werden, damit das Arbeitsgerät (Laptop-B) nicht noch zusätzlich belastet wird.

Nun gut, Laptop-A mit Borg brauchte für 1,8TB 1 Tag und 5 Std.
-> Ziel war eine USB3-HDD mit LUKS-Verschlüsselung

Da aber sämtliche Backups vom Laptop-B aus stattfinden sollen und sich währendessen ein paar Daten geändert haben bzw. neu hinzugekommen, sollte gestern das Borg-Backup von Laptop-B gestartet werden.
Aber dann:
Repo wurde hinzugefügt, das erstellte Archiv von Laptop-A war da.
-> Datensicherung wurde gestartet
Es schien zuerst das ALLES nochmal neu hinzugefügt werden würde, was aufgrund der Zeitmenge eher schlecht wäre, dem war aber nicht so, es wurden am Ende zwar nur die neuen bzw. die geänderten Dateien hinzugefügt, aber dennoch hat das fast 15 Std. (für lächerliche 60GB) gedauert  :o

Nun die Frage: WARUM ???
Das Repo ist dasselbe, Quelle & Ziel ebenfalls.

Da stelt sich mir die Frage, was ist wenn das OS auf Laptop-B neuinstalliert oder gewechselt wird?
Dann wird erst wieder alles eingelesen was dann wieder 15 Std. dauert?!

So war das eigentlich nicht geplant.

Nun die Frage an euch:
Nutzt jemand Borg (evtl. mit Vorta) und kann mir dieses Phänomen erklären?
 
#20
Dienste & Anbieter / Antw:DKB: Alternativen?
Letzter Beitrag von Bit - 29.11.2025, 19:30
Zitat von: Kopinski am 29.11.2025, 10:59private Bekannte

Okay, da trifft man das eben leider häufiger an. So ist das ja auch gedacht.
Bei Dir hätte mich das doch gewundert. 8)